Berufliche Weiterbildung – keine Angst vor den Kosten

Heutzutage ist es unerlässlich, sich beruflich weiterzubilden. Wer den Anschluss nicht verlieren will, muss sich weiterqualifizieren. Oftmals kommen Berufstätige nach jahrelanger Routine im Job auch an einen Punkt, an dem sie sich fragen, ob das schon alles war, oder ob es noch Möglichkeiten gibt, sich anderweitig zu orientieren oder gar aufzusteigen.

erfolg-grafik500Selbst Auszubildende haben die Chance, sich zusätzlich weiterzubilden, um die Aussichten auf einen Job zu erhöhen.

So können etwa Auszubildende in kaufmännischen Berufen EDV-Kenntnisse erlangen, solche in Handwerksberufen eignen sich mithilfe von Weiterbildungen betriebswirtschaftliche Fähigkeiten an.

Welche Weiterbildung ist geeignet?

Weiterbildungen werden in vielen Bereichen angeboten, zum Beispiel in der Wirtschaft, im IT-Bereich, der Gesundheit oder im sprachlichen Segment. Berufsbegleitend werden sie mitunter als Fernstudium oder als Wochenendseminare angeboten. Diese Form der Weiterbildung spricht vor allem den Personenkreis an, der nicht mal eben eine gewisse Zeit aus dem Beruf aussteigen kann, etwa, weil weiter Geld verdient werden muss oder aber familiäre Gründe dagegen sprechen.

Im Optimalfall bietet der Arbeitgeber Qualifikationsmöglichkeiten an, die zur eigenen derzeitigen Position im Betrieb passen und einen Aufstieg ermöglichen. Hier hat man den Vorteil, dass man sich in den meisten Fällen auf Kosten des Chefs weiterbilden kann und dafür freigestellt wird.

Die Finanzierung

Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Finanzierung. So gibt es Kredite, aber auch staatliche Zuschüsse, wie Bildungsprämien oder Meister-BAföG.

Zu den Krediten zählt beispielsweise der sogenannte Bildungskredit, der nur für Personen von unter 36 Jahren in Frage kommt. Allerdings wird er nicht für Teilzeit- oder Fernlehrgänge gewährt. Der maximale Kreditrahmen beträgt 7200 Euro und muss 4 Jahre nach Inanspruchnahme der ersten Rate mit 100 Euro monatlich zurückgezahlt werden. Vorteil ist, dass er zinsgünstig ist.

Personen, die älter als 36 Jahre sind, können den Ratenkredit in Anspruch nehmen. Ist der Antragsteller kreditwürdig, so vereinbart die Bank mit ihm einen Vertrag, der einen festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit zusichert. Die Rückzahlungsraten beinhalten die Kredittilgung, die Zinsen sowie eventuell anfallende Bankgebühren.

Als letzte Kreditform, die für eine Weiterbildung geeignet ist, ist noch
der Abrufkredit zu nennen. Er funktioniert ähnlich wie ein Dispokredit. Es wird ein Konto eingerichtet, das der Kunde bis zu der mit der Bank vereinbarten Grenze belasten darf. Selbstredend wird auch hier zuvor eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Nachteil an dieser Art des Kredits ist, dass der Zinssatz während der Laufzeit von der Bank geändert werden kann. Dafür sind die Rückzahlungsraten meist niedrig. Aber dieser Abruf- oder Rahmenkredit wird leider nicht von allen Banken angeboten.

Die Bildungsprämie gibt es nur, wenn man unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt und da sie gering ist, lässt sich mit ihr kein kostenintensiver Lehrgang finanzieren.
Das Meister-BAföG muss zumindest anteilsmäßig zurückgezahlt werden, wird aber einkommensunabhängig gewährt. Allerdings nur dann, wenn es sich bei der angestrebten Weiterbildung um eine Aufstiegsfortbildung handelt. Ein Teil der Rückzahlung wird dann erlassen, wenn man sich im Anschluss selbständig macht.

Fazit

Möchte man keine der oben genannten Hilfen und Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen, muss die Weiterbildung aus der eigenen Tasche finanziert werden. Aber in diesem Fall sollte nicht unerwähnt bleiben, dass man die Kosten steuerlich voll absetzen kann.
Bevor es losgehen kann, muss ein mitunter hoher, bürokratischer Aufwand betrieben werden, der aber das Weiterbildungswillig nicht abschrecken sollte. Man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass der Nutzen am Ende größer sein wird als der Aufwand.



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